Jahresrückblick 2024

Das System macht und krank – Gegen Kapitalismus und Patriarchat! 1. Mai & Walk of Care 2024, Demos und Kampagne

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26.01.2024, Queeres Kneipenquiz, Zwille

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🏳️‍🌈Queeres Kneipenquiz – 26.01.2024
Anmeldung ab 19:30 – Start 20:00
Wo? Zwille, Fasanenstraße 1a, TU Campus

🌟Wofür steht das Acronym STAR, gegründet von Sylvia Rivera und Marsha P. Johnson? 🌟

Die Zeit ist gekommen, um so richtig zu klugscheißen. Zeig, was du kannst, und melde dich und deine Crew (bis zu 4 Personen) zum queeren Kneipenquiz in der Zwille an! Es gibt tolle Preise, kaltes Bier und sweete Menschen. Wir freuen uns. Schaun‘ wir mal, was wird.

Platz 1: 12x Loops Graffiti Dosen, und pro Gruppenteilnehmenden Person 1x Soli-Shirts von verschiedenen Polit. Crews
Platz 2: 12x Loops Graffiti Dosen
Platz 3: 6x Loops Graffiti Dosen und ein Konglomerat feministischer Lektüre gespendet von einem politischen Verlag

Alle Preise wurden von coolen und linken Organisationen gespendet, die kompletten Einnahmen des Abends gehen in den Soli-Fond von der Mastektomie von einem Genossen.✊🚩

29.02.2024, Solidarität mit Palästina – Cease fire now

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Seitdem der israelische Staat als Antwort auf die brutalen Massaker der Hamas am 07. Oktober Gaza militärisch angreift, sind ca. 30.000 palästinensische Leben und die komplette Grundlage für ein Leben in Gaza ausgelöscht worden.

Als Ziel erklärt der ultrarechte israelische Prätendent Netanjahu, Israel werde den Krieg bis zum „absoluten Sieg“ weiterführen.
Ein „absoluter Sieg“ und ein zukünftiges Leben in Frieden stehen sich unabdingbar unvereinbar gegenüber.

Der Schutz der Menschen, die immer noch in der Geiselnahme der Hamas sind, scheint nicht Priorität. Die Regierung lehnt Forderungen nach einer erneuten Feuerpause im Gegenzug der Freilassung weiterer Geiseln oder einem Gefangenenaustausch ab. Dass diese Menschen ohne eine Vereinbarung die Angriffe des israelischen Militärs überleben, ist kaum absehbar.

Die Zerstörung der fundamentalistischen Hamas kann in keiner Welt das Ausmaß des Krieges in Gaza rechtfertigen. Die UN-Sonderberichterstatterin für die Palästinensergebiete, Francesca Albanese, wirft Israel Verstöße gegen das Völkerrecht beim militärischen Vorgehen vor.

In den ersten beiden Kriegswochen wurden 6.000 Bomben pro Woche in dicht besiedelten Gebieten eingesetzt, dabei wurde nicht zwischen Hamas und Zivilbevölkerung unterschieden. Menschen sterben, weil es durch die Bombardierung von Krankenhäusern keine ausreichende medizinische Versorgung gibt, die Menschen im Gazastreifen haben keinen einzigen sicheren Ort, an den sie fliehen können.

Israel blockiert zudem systematisch die Gesundheits-, Strom-, Essens-, und Trinkversorgung. Die UN berichtet, dass seit Januar 5 von 24 geplanten Lastwagen mit Hilfsgütern angekommen sind.

Währenddessen nimmt die Kriegspropaganda der israelischen Popkulturszene absurde Ausmaße an. Eines der seit Monaten erfolgreichsten Lieder in Israel ist „Harbu Darbu“. Ausschnitte der Lyrics auf englisch übersetzt: „they are yelling at me ‚free Palestine‘ but for some reason it sounds for me like `holiday sale`“, „time for destruction“, „we brought the whole army upon you and swear there will be no forgiveness“, „all the units in the IDF in mode to thrust their sword in your head.“

Als nächstes droht eine Bodenoffensive in Rafah, wo sich mehr als eine Millionen Menschen befinden, da Israel die Zivilbevölkerung vor den vorherigen Angriffen auf Städte im Gazastreifen aufgefordert hat, nach Süden zu fliehen. Viel weiter nach Süden können die Menschen nicht mehr, denn weder Ägypten, noch Israel möchte sie reinlassen, auch die Hamas blockiert die Grenzen.

Seitdem ein Junge bei dem Versuch, an Hilfsgüter eines Lastwagens zu gelangen von der Hamas erschossen wurde, kommt es Berichten zufolge in Rafah vermehrt zu Protesten gegen die Hamas.

Die Gewalt gegen Palästinenser*innen steigt auch im Westjordanland, durch Mord und Zerstörung ihrer Infrastruktur – ausgehend von Siedler*innen, deren Siedlungen gegen das UN-Völkerrecht gehen.

Die völkerrechtswidrige Besatzung der Gebiete des Westjordanlandes geschah nicht nur inoffiziell durch sog. Outposts, sondern auch offiziell durch die Erlassung von Gesetzen wie das Gesetz über das Eigentum der Abwesenden (1950), das Gesetz über den Erwerb von Land (1953) und der Errichtung „militärischer Sperrgebiete“.

An den illegalen Siedlungen verdient übrigens auch der Springer Verlag: Der Konzern besitzt das israelische Anzeigenportal Yad2, wo Immobilenangebote gepostet werden. Dort sind unter anderem tausende Mietwohnungen und Häuser in den von Israel illegal besetzten Gebieten gelistet, teilweise provokativ beworben mit „from the river to the sea“.

Mit Blick auf mögliche Szenarien nach dem Krieg hat Netanjahu betont, dass jede Lösung in absehbarer Zukunft die militärische Kontrolle Israels über das gesamte Westjordanland beinhalten müsse.

Mitglieder der Likud-Partei, sowie einige ultrarechte Minister, darunter Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir, nahmen Anfang des Jahres an einer Konferenz teil, in der es um die Wiederbesiedlung des Gazastreifens, sowie Überlegungen zur Vertreibung der dortigen palästinensischen Bevölkerung ging.

Meanwhile in Deutschland:
Antimuslimischer Rassismus nimmt im politischen Diskurs, sowie auf der Straße enorm zu. Menschen, die zu der Situation für Palästinenser*innen nicht schweigen, erfahren extreme Repressionen. Das Tragen einer Kufiya, sowie als migrantisch gelesen zu werden, reicht aus, um kriminalisiert zu werden.

Die eigene Rolle Deutschlands in der Geschichte des Antisemitismus wird verkannt und auf Menschen mit arabischer Migrationsgeschichte ausgelagert, was offensichtlich nicht dazu führt, dass das Leben jüdischer Menschen geschützt wird.

Und dieser Schutz ist mehr als notwendig. Antisemitismus ist immer eine reale Gefahr, und aktuell nehmen antisemitischen Angriffe und ein dadurch entstehendes Angstgefühl jüdischer Menschen extreme Ausmaße an.
Der Staat scheint keine Strategie zu haben, betroffene Menschen zu schützen, stattdessen kürzt er Projekten zur Antisemitismusprävention die Gelder.

Durch rassistische Narrative, die im Diskurs über Antisemitismus aufkommen, spielt der Staat Menschen, die von Diskriminierungen betroffen sind, gegeneinander aus. Dadurch zieht er sich einerseits selbst aus der Verantwortung und legitimiert gleichzeitig seine rassistische Migrationspolitik.

Initiativen, die von jüdischen und muslimischen, israelischen und palästinensischen Menschen zusammen geführt werden, finden kaum Gehör.

Israelkritik wird wegen der Verwendung von Begriffen wie “Apartheid“ mit dem Vorwurf von Antisemitismus delegitimiert, wie es grade auf der Berlinale passiert ist, nachdem sich der Regisseur des palästinensisch-norwegischen Films »No Other Land« dementsprechend äußerte und Deutschland aufforderte, die Waffenlieferungen an Israel zu stoppen.

Im vergangenen Jahr haben sich diese fast verzehnfacht. Deutsche Rüstungskonzerne profitieren an jeder weiteren Minute, die dieser Krieg geht.

Kritik an einem hochmilitarisierten, rechts-nationalistischen Staat, der gegen das Völkerrecht vorgeht und noch dazu eine Atommacht ist, muss legitim sein.

Wir müssen Betroffenen zuhören und ihnen Empathie entgegenbringen. Wir müssen als emanzipative Kräfte einen antimilitaristischen und antiimperialistischen Konsens finden, der weder Israel-, noch Hamas- verherrlichend sein darf.

Von unserer Spaltung profitiert niemand, außer die immer stärker werdende Rechte.

Solidarität mit Palästina.
Cease fire now.

07.03.2024, Free All Antifas! Geht solidarisch in euren Kiezen plakatieren!

07.06.2024, Europa für alle – gegen Grenzregime und Lobbyismus – Demo, Gesundbrunnen

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Am 9. Juni ist EU-Wahl. Vor jeder Wahl werden (berechtigte) Warnungen vor dem Rechtsruck laut. Doch leider verstummt dabei oft die Kritik an denen, die den Faschist*innen die Bahn freigemacht haben! Für viele Menschen bedeutet die EU Grenzregime, Lobbyismus und Unterdrückung.
Seit Jahren werden die Außengrenzen immer brutaler abgeschottet. Jedes Jahr wird die Grenzarmee Frontex stärker und die Grenzen gefährlicher. Zehntausende sind bereits bei dem Versuch in die EU zu flüchten gestorben. Jenen die es hierher schaffen, droht Internierung in Lagern und inzwischen sogar Zwangsarbeit.
Doch auch innerhalb der EU zählen Menschen wenig und Profite viel. Der Raubtierkapitalismus hat ungeahnte Ausmaße angenommen: kaum noch ein Großkonzern zahlt Steuern, von Amazon bis Zalando. Gesetze werden im Interesse des Kapitals nach Wunsch erlassen oder ignoriert, wie sich nicht nur an Tesla zeigt. Sogar wenn direkt bewiesen wird, das Abgeordnete Geld von Lobbyisten eingesteckt haben, hat das keine Konsequenzen!
Gleichzeitig gilt auch unter den EU-Staaten eine Hackordnung, in der die stärkeren (reicheren), wie Deutschland oder Frankreich die ärmeren Staaten wie Griechenland mit eiserner Hand kontrollieren und ausbeuten.
Auch außerhalb der eigenen Grenzen greift die EU in Konflikte ein, und unterstützt für billiges Gas, Kontrolle von Flüchtlingsströmen oder Handelsinteressen Kriege, Vertreibungen und Massenmorde. So in Bergkarabach, Libyen, Gaza, Syrien oder Kurdistan.
Das Alles ist nicht die Verantwortung von AfD und Konsorten (die eine solche Politik am drastischsten fordern), sondern die der aktuellen Regierungen!
Die heutige EU bedeutet nicht Frieden und Wohlstand, sondern Ausbeutung!
Um dagegen zu kämpfen, reicht es nicht alle fünf Jahre zur Wahl zu gehen. Die Kämpfe müssen jeden Tag geführt werden.
Kommt mit uns auf die Straße, um ein Zeichen für ein Europa für Alle zu setzen – ohne Grenzen, Korruption und Militär!
Freitag 07. Juni 17:00 Gesundbrunnen #europa #makethefortresseuropefall #europasfestung #geas #nobordersnonation #eu

14.07.2024, Stoppt Femizide! Man tötet nicht aus Liebe! Demo, Ernst-Reuter Platz

Antifa bleibt Reisearbeit: Berlin fährt nach Essen – Afd Parteitag verhindern

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🚌 Antifa bleibt Reisearbeit! 🚌

Gemeinsame Busanreise zum Bundesparteitag der #noAfD in Essen✊

Vom 28.-30. Juni veranstaltet die #noAfD ihren Bundesparteitag in der Grugahalle in Essen. In Zeiten von Rechtsruck, Deportationsplänen, stärker werdender Repression und der vielen Wahlen 2024 wollen wir uns gegen den Bundesparteitag stellen. Dafür wird es eine Vielzahl an Busanreisen aus ganz Deutschland und Berlin geben. Lasst uns der AfD zeigen, dass ihre rassistische Hetze nicht unbeantwortet bleibt, indem wir laut bleiben und uns #widersetzen!

Es gibt Busanreisen ab Freitag (28.06.) Mittag. Wollt ihr rechtzeitig zur #Widersetzen-Aktion anreisen solltet ihr einen Bus wählen, der spätestens Samstag (29.06.) 06:00 Uhr ankommt.

Tickets für den Bus um 12:00 Uhr (28.06.) und um 02:00 Uhr (29.06.) gibt es auch unter: busgegenafd@systemli.org

Alle Infos & Bustickets findet ihr auf: widersetzen.com

Mehr Informationen (Aktionskonsens, Schlafplätze, Termine): widersetzen.com oder essq.de/index.php/aufruf/

Wir sehen uns in Essen! ✊
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#widersetzen#noAfD#antifableibthandarbeit#Antifaschismus#Essen

23.08.2024, Tresen – Küfa – Karaoke & Vortrag: feministische Front: Perspektiven für eine feministische Zukunft, Bandito Rosso

tl;dr: Zu diesem Buch gibts (von uns) keinen Vortrag. Rezension: Materialistischer Queerfeminismus

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Wir haben als Lesekreis, initiiert von der Fajoc zusammen mit Personen von Queer Durch Berlin und Personen aus anderen politischen, sowohl kommunistischen, wie auch anarchistischen Organisationen, beschlossen, die Veranstaltung am 28.04. abzusagen. Wir glauben, dass dieser Input nicht mehr gebracht hätte, als das, was wir in diesem kurzen Text unterbringen konnten.
Worum geht es überhaupt und wie ist es dazu gekommen?

Die Essaysammlung „Materialistischer Queerfeminismus“, die von Friederike Beier herausgegeben und beim Unrast Verlag erschienen ist, wurde vorallem in linken Kreisen seit der Erscheinung heiß erwartetet und diskutiert. Das Buch hat einen Titel, der für sich beansprucht, eine Analyse für die Geschlechterunterdrückung im Kapitalismus zu geben, bei der berücksichtigt wird, dass Geschlecht als soziale Idee eingeführt wurde, um die Unterdrückung aufrechtzuerhalten. Es war viel zu lange schon überfällig, queere Geschlechtsidentitäten und ihre Verfolgung/Ausbeutung im Kapitalismus auf materielle Weise zu verstehen. Bislang gibt es im deutschen Kontext keine echte Alternative zum transfeindlichen „Alice-Schwarzer-Feminismus“. Der liberale Feminismus kuschelt mit Taurus-Raketen, lobpreist bunt lackierte Fingernägel von Cis-Typen als revolutionäre Praxis und liebäugelt mit Quotenregelungen. Dass das eine offene Schändung jedes ernstzunehmenden feministischen Kampfes ist, sollte allen bewusst sein.

Also waren wir Anfang des Jahres an dem Punkt, dass wir, frustriert von der deutschen Linken, die es nicht schaffen, andere modernere Theoretiker*innen zu zitieren als Kollontai oder (ganz schlimm) die Haupt- und Nebenwiderspruchskeule herauszuholen, wie es andere insb. einige kommunistische Bewegungen tun.
Leider war dieses Buch aber inhaltlich eine Enttäuschung und wir zweifeln den wissenschaftlichen und insbesondere den politischen Nutzen an. Einige Essays sind aber unabhängig vom Buch ganz spannend und können für sich diskutiert werden.

Inhaltlich mussten wir hauptsächlich mit lauwarmen Takes und noch schlechteren Zusammenfassungen von Analysen anderer umgehen. Es handelte sich oft nicht um Original-Texte, sondern eher um chaotische Zusammenfassungen von vielen Texten, die sich häufig inhaltlich glichen. Selbst wenn einige Texte scheinbar konträre Aussagen treffen (Stichpunkt „Binarität“), findet sich kein Kommentar der Herausgeberin dazu. Schade. Auch die Einführung in den Materialismus, die nach dem Beispiel vieler Organisationen wie z.B. LinkeTheorie leicht verständlich hätte sein können, wurde unnötig verkompliziert und in die Länge gezogen. Dem Anspruch, einen materialistischen Ansatz mit der queeren Theorie zu verbinden, wird die Herausgeberin in keinster Weise gerecht. Es gibt schöne Wörter fürs gute Gefühl (Hausprojekte! Solidarisch! Tanzen!) und alles was wir nicht mögen wird ohne inhaltliche Begründung mit negativen Schlagwörtern versehen (Autoritär! Binär! Repression!). Wer schreibt hier Theorie für wen?

Generell verbindet sie alle das Element einer Sprache, die unnötig hochgestochen wurde, dem Inhalt wird dadurch nichts hinzugefügt. Vielmehr hatten wir den Eindruck, dass diese Art der Sprache die nicht sonderlich weltbewegenden Takes des Buches zu veschleiern versucht. Wenns schlau klingt, wirds schon schlau sein. Oder so ähnlich. Dass das Buch trotzdessen solch einen vergleichbar hohen Stellenwert genießt, empfinden wir als bezeichnend für die Akademiker*innenschicht. Wenig Inhalt mit vielen fancy Worten ist hier das Motto.
Das Buch schmückt sich mit Federn, die es nicht tragen darf. Es legt keinen Grundstein für eine gute Analyse, sondern wirft in den deutschen Diskurs nur noch mehr Öl ins Feuer und spaltet die Bestrebung einer sozialistischen, queeren und feministischen Analyse patriarchaler Unterdrückung im Kapitalismus.

Marketingtechnisch lief es ziemlich gut für das Buch, weil es im richtigen Zeitpunkt veröffentlicht wurde und finanziell von der Sehnsucht des feministischen Kampfes profitiert, eine klare klassenbewusste Linie aufzubauen, die nicht auf den historischen und biologischen Erkenntnissen des 19. bis 20. Jahrhunderts fußt.
Im Anschluss werden wir natürlich die Hoffnung, doch noch auf gute Bücher, Essays und Analysen zu stoßen, nicht aufgeben und uns weiter durch Theoriewerke wälzen. Um dieses Buch machen wir aber einen großen Bogen und würden Gleichgesinnten empfehlen, dies ebenso zu tun.
PS: Vor allem der Essay von Friederike Beier zeigt, wie entfremdet sie von einem feministischen Kampf ist, wenn sie die Kibuttzim-Bewegung als etwas Positives verklärt, die nachweislich Deckmantel für illegalen Siedlungsbau war, sowie pädagogische Konzepte versucht als positiv zu bewerten, die nachweislich Keimorte für Pädokriminalität sind.

Widerstands Winterkino

11.11.2024, Neukölln Komplex aufklären! Täter zur Recheschaft ziehen! Kundgebung & solidarische Prozessbegleitung

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Am 11. November um 8:30 Uhr findet vor dem Landgericht Berlin, Turmstraße 91, die Kundgebung „Den rechten Terror stoppen. Neukölln-Komplex aufklären! Täter zur Rechenschaft ziehen!“ statt. Im seit September am Landgericht laufenden Berufungsprozess werden an diesem Tag Ferat Koçak und Heinz Ostermann als Zeugen aussagen. Wir stehen solidarisch an ihrer Seite!

Beim aktuellen Prozess handelt sich um den Berufungsprozess gegen die Neonazis Sebastian T. und Tilo P. Sie sind die Hauptverdächtigen der extrem rechten Anschlagsserie in Berlin-Neukölln, auch Neukölln-Komplex genannt. T. und P. wird u.a. vorgeworfen, Brandanschläge zu Lasten der Zeugen verübt zu haben.

Wir sehen in Berlin aktuell eine sehr aktive und erstarkende militante Neonazi-Szene, die Menschen bedroht und angreift; die genauso agiert und sich in den selben Strukturen organisiert wie die Angeklagten vor einigen Jahren. Das sind die Folgen des mangelnden Aufklärungswillens der Sicherheitsbehörden, der schlechten Ermittlungen und der milden Urteile in der ersten Instanz. Die militante Neonazi-Szene sieht sich weder durch den Prozess noch den ebenfalls gerade laufenden Untersuchungsausschuss im Abgeordnetenhaus eingeschüchtert.

Das zeigt ein aktueller Angriff: In der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 2024 wurden die Reifen am Auto von Heinz Ostermann zerstochen. Das Auto von Heinz Ostermann war das einzige mit zerstochenen Reifen. Es war also gezielt ausgewählt worden. Wir gehen davon aus, dass Ostermann vor seiner Aussage eingeschüchtert werden soll.

Kommt zur Kundgebung & solidarischen Prozessbeobachtung! Unsere Anwesenheit ist für die Betroffenen, die dort aussagen müssen, eine Unterstützung. Es geht darum, sich Neonazis und rechten Netzwerken überall und jederzeit entgegenzustellen, Verwicklungen der Sicherheitsbehörden zu benennen und zu bekämpfen und mit den Betroffenen rechter Hetze und Gewalt solidarisch zu sein.

asp – Agentur für soziale Perspektiven
aze* – andere Zustände ermöglichen
fajoc – Feministische Antifaschistische Jugend Organisation Charlottenburg
Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş
VVN-VdA Neukölln

20.11.2024, Erinnern heißt Kämpfen – Trans Day of Remembrance Kundgebung

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Trans* Day of Remembrance

Mittwoch, 20. November 2024 um 19 Uhr
Bebelplatz, Berlin

Hey ihr Lieben,
Am 20. November ist wieder trans* day of rememberance, der jährlich allen ermordeten Trans* Menschen und Betroffenen von Transfeindlichkeit gedenkt. Auch in diesem Jahr wollen wir in Berlin ein gemeinsames Gedenken veranstalten, wo Platz für Trauer, Wut und Heilung ist. Das Gedenken soll ein Ort für Gemeinschaft sein und zeigen, dass wir zusammenhalten und an diesem Tag nicht alleine sein müssen.
Es wird verschiedene Redebeiträge und Musik geben, sowie ein open Mic, um betroffene Stimmen lauter zu machen.
Wir trauern um unsere Mitmenschen, die die strukturelle Gewalt, die wir täglich erleben, nicht mehr ertragen wollten, und kämpfen an der Seite der (Über-)Lebenden!

Bringt gerne Kerzen, Blumen, Transparente und Schilder mit, um euch solidarisch zu zeigen! Bringt alle Freund*innen, Nachbar*innen und Geschwister mit.

Klare Kante gegen Transfeindlichkeit

#transdayofremembrance#tdorberlin#klarekantegegentransfeindlichkeit#b2011

01.01.2024, Gegen staatliche Repression – Gemeinschaftlicher Widerstand!

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Demonstration
Samstag – 20.01.2024 – 16 Uhr – Jungfernstieg Hamburg

Im Januar 2024 geht die Strafverfolgung sechseinhalb Jahre im Nachgang des G20-Gipfels in Hamburg in eine neue Runde. Im sogenannten Rondenbarg-Komplex beginnt am 18. Januar vor dem Landgericht Hamburg der Prozess gegen sechs Betroffene. Die Angeklagten gehören zu den etwa 200 Demonstrant:innen, die am Morgen des 7. Juli 2017 in der Straße Rondenbarg von einer BFE-Einheit ohne Vorwarnung angegriffen wurden, als sie auf dem Weg zu Blockadeaktionen waren. Bei dieser gewaltsamen Auflösung der Demonstration wurden zahlreiche Aktivist:innen verletzt, elf von ihnen schwer.

Vorgeworfen wird den Betroffenen das Mitlaufen bei einer nicht angemeldeten Demonstration. Die Anklage lautet dabei unter anderem auf schweren Landfriedensbruch, ohne individuelle Tatvorwürfe. Die Staatsanwaltschaft will im Rondenbarg-Prozess die Rechtsauffassung durchsetzen, dass allein die Anwesenheit bei einer „unfriedlichen“ Veranstaltung bestraft werden kann. Damit stellt das Verfahren auch einen Angriff auf die Versammlungsfreiheit dar, die durch ein solches Urteil als Mittel zur politischen Meinungsäußerung massiv eingeschränkt würde.

Wir lassen uns von der staatlichen Repression nicht einschüchtern und stehen solidarisch an der Seite der Betroffenen. Für die Einstellung der Verfahren! Getroffen hat es einzelne, gemeint sind wir alle!

Linker Büchertauschmarkt, Zwille

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linker Büchertauschmarkt
offen für alle

Du hast Lust Bücher zu stöbern an einem netten Ort, mit netten Leuten?
Dann komm vorbei!
Direkt neben der Universitätsbibliothek der TU Berlin liegt die Zwille, ein offener linker Raum, der zum Austausch, lernen und begegnen gestaltet ist. Reaulaux-Haus, Fasanenstr.1a.

Von trockener Theorie bis saftigen Schinken ist alles dabei, du kannst auch deine alten Bücher vorbeibringen, wenn du wieder Platz im Regal benötigst. Jeden Mittwoch im Februar von 12-18Uhr.

Bei Tee, Kaffee und Kuchen, wird es auch genug Raum geben gemütlich sich in die Bücher reinzulesen.

Solidarische Grüße
Feministische Antifaschistische Jugendorganisation Charlottenburg

Veröffentlichung der Broschüre „Hinter Braunen Fassaden. Über Rechte Netzwerke in der City West“

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28.03.2024, Intersektionale Perspektiven auf Militarismus – Offener Antifa Tresen, blackfleck

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Offener Antifa Tresen
Donnerstag 28.März

Mit Vortrag zu: Intersektionale Perspektiven auf Militarismus von f_ajoc Berlin

Die Sprache des Krieges ist Gewalt. Der Vortrag versucht die Vielschichtigkeit der Gewalt aufzuschlüsseln, die Geschichte des Militarismus in einem patriarchal_kapitalistischen Kontext einordnen und ein Verständnis dafür zu vermitteln, warum jeder emanzipatorische Kampf von Klimagerechtigkeit über Feminismus hin zum Antirassismus ein antimilitaristischer Kampf ist.

Wir freuen uns auf euch!

Auf’s Maul! Soliparty & queerfeminist Spoken Word

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Am 03.08. gibt es ein Spoken Word Event der Extraklasse zum Thema feministisch-antisexistischer Alltagswiderstand.

Wir haben keinen Bock mehr auf Alltagssexismus. Wir scheißen auf Manspreading in der Bahn und für Mansplaining gibts ne lyrische Schelle.

Wir sammeln außerdem Spenden für eine Person unserer Organisation, der von einem dreckigen Mann ein Zahn ausgeschlagen wurde. Die Krankenkasse zahlt den Zahnersatz nicht. Deshalb kommt, trinkt unsere Weinschorle und spendet 🙂

Wann: 03.08. 18 – 20 Uhr
Ort: Café Zwille Innenhof (Fasanenstraße 1, TU Campus)

Der Ort ist mit einem Rolli befahrbar, es gibt in unmittelbarer Nähe barrierefreie Toiletten. Texte werden in Deutsch oder Englisch vorgetragen. Vor Ort gibt es Awareness Personal.

Wir freuen uns auf euch!
Eure queerfeministische Kulturorga P3000

07.07.2024, Geblieben in Rojava – Filmabend

18.08.2024, Solidarität mit den Kämpfen in Indien!

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Solidarität mit den Kämpfen in Indien! Wir wollen nicht weniger als Gerechtigkeit!

TW: Vergewaltigung

In einem staatlichen Krankenhaus in Indien wurde eine sich in der Ausbildung befindende 31-jährige Ärztin ermordet und vergewaltigt. Als Reaktion darauf gehen tausende von Menschen auf die Straße. Sie fordern Gerechtigkeit für das Verbrechen, Rechenschaft des Staates und Sicherheit für Frauen.

Mit diesen Forderungen sind seit 24 Stunden in ganz Indien Ärzt*innen im Streik.

Die Proteste, die weitgehend friedlich blieben, begannen am 9. August, als die Polizei die blutüberströmte Leiche der jungen Ärztin im Seminarraum des staatlichen Krankenhauses in Kolkata entdeckte.

Die patriarchale Gewalt in Indien ist ein Kriegszustand. Verschärft wird dieser Zustand
durch eine Kultur der Straflosigkeit, ein gesellschaftliches Schweigen und der Beschuldigung der Opfer.

Immer wieder rufen sie „Jin, Jiyan, Azadî“. Das bedeutet Frau, Leben, Freiheit und ist ein Leitspruch der Revolution in Kurdistan, sowie ein Leitspruch der Befreiung im Kampf gegen den IS.

Auch bei dem Mord an Jîna Mahsa Amini durch die staatliche Gewalt des Irans verbündete der Spruch die Wut und der Wunsch zu leben, Frauen auf der ganzen Welt.

Wir solidarisieren uns mit den kämpfenden Frauen und Queers auf der ganzen Welt.

Ihr seid nicht allein.

Wir kämpfen mit euch!

15.09.2024. City of Joy – Filmabend

28.09.2024, Unser Kiez bleibt antifaschistisch!

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Morgen am 28.09.2024 treffen sich ab 18:00 Uhr, Gottfried Curio und Beatrix von Storch im Restaurant Grüne Lampe (Uhlandstraße 51, 10719
Berlin) zu einem „Bürgerdialog“.

Wir sagen dazu: Unser Kiez ist und bleibt antifaschistisch!

Die Grüne Lampe hat in der Vergangenheit mehrfach ihre Räumlichkeiten rechtsextremen Akteuren zur Verfügung gestellt und trägt damit zur
logistischen Unterstützung der AfD bei. Wer der AfD Raum bietet oder sie gar unterstützt, macht sich mitschuldig.

Es gibt bislang keine offiziellen Gegeveranstaltungen.

25.10.2024, Raumforderung – Lesung

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TW: Krebs

Papyrus3000 lädt euch alle herzlich zur Lesung ein. Héloise Markert liest aus ihrer frisch veröffentlichten Textsammlung vor – zum Thema Krebs, Queerness, Gesundheit & Krankheit und zur Revolution.

„Krebs ist scheiße. Klar. Aber er ist auch noch viel mehr als das. Mein Krebs ist Behinderung. Er ist Queerness. Diskriminierung. Therapie. Dating. Wachstum. Vielleicht auch Teil der Revolution? Ich bin keine Geschichte des Widerstandes gegen Krebs, stattdessen bin ich ein Prozess.“

WANN: Freitag, 25.10. um 18:30
WO: ZWILLE (Fasanenstraße 1A)

Die Räume sind barrierearm, es gibt eine ca. 5cm hohe Schwelle an der Tür. Barrierefreie Toiletten sind in unmittelbarer Nähe verfügbar. Es wird Awarenesspersonen vor Ort geben. Die Lesung findet auf Deutsch statt und wird nicht in DGS übersetzt.

Corona ist still a thing: daher achtet aufeinander und kommt bitte getestet! Wir bieten Tests und Masken gegen Spende vor Ort an.

01.11.2024, Frankenstein statt von der Leyen – Halloween Party

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Liebe Freund*innen,
Es ist endlich wieder Herbst, und Herbstzeit ist Gruselzeit! Wie jedes Jahr organisieren wir eine Kostümparty mit Solizweck. Ladet also all eure Genossis, Mitbewohner*innen, Friends und Geschwistis ein, wir freuen uns auf schaurig-schöne Kostüme.
Damit alle sich wohlfühlen können, beachtet bitte:
🎃 Eure Kostümen sollten keinen Ableismus (zB Prothesen, „Buckel“, große Narben), keinen Rassismus und spezifisch keine Cultural Appropriation reproduzieren. Bitte auch nicht als Polizist*in etc verkleiden.
🎃 Haustiere fühlen sich bei lauter Musik und vollen Räumen selten wohl, bringt bitte keine mit! Assistenzhunde sind natürlich eine Ausnahme.
🎃 Corona existiert weiterhin, und nach wie vor sind Leute drauf angewiesen, dass wir solidarisch miteinander sind. Testet euch bitte vorher.
🎃 Es wird live Musik geben und zwar eher laute.
🎃 Es ist aber auch für Rückzugsorte gesorgt. Sprecht dafür gern unser Awarenessteam an.
🎃 Vor der Zwille ist etwa 100 Meter lang Kopfsteinpflaster, die Toilette ist im Gebäude gegenüber im Erdgeschoss und mit einer Rampe zugänglich.
🎃 Am Eingang ist eine etwa 3 cm hohe Schwelle

13.11.2024, In Erinnerung an Mete Ekşi

20.01.2024, „Homies, Homos & Hormones“ – Soliparty, Rockhaus

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Liebe Queers, Liebe Genoss*innen, Liebe Punk-fans, Liebe Techno-Liebhaber*innen,
Am 20.01 geht die Party Reihe “Homies, Homos & Hormones” in die zweite Runde. Wir laden euch herzlich ein mit uns im Rockhaus zu feiern. Die Türen öffnen ab 19:00 Uhr, ab 20:00 beginnt unser fabelhaftes Programm. Kommt bitte getestet. Alle Einnahmen gehen wieder an unseren Freund Toni, der nun seine Mastektomie hinter sich hat und die Kosten wieder reinbekommen muss. Wir freuen uns auf euch, bis dann🖤💜🏳️‍⚧️

13.04.2024, Klare Kante gegen Transfeindlichkeit! Demo, Weißensee

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Demo: Klare Kante gegen Transfeindlichkeit!

Demonstration
📆 Sa, 13.04.2014
🕚 15 Uhr
📍Antonplatz (Weißensee)

Organisation: @oatmahe@jaw.berlin@oat.berlin@larage_berlinost@f_ajoc_berlin#NorthEastAntifascists

Wir laden euch ein, gemeinsam auf die Straße zu gehen, um ein klares Zeichen gegen Transfeindlichkeit, sowie gegen jede andere Form der Queerfeindlichkeit zu setzten.

Warum eine Demo gegen LGBTIQ+ Feindlichkeit in Weißensee?

Am 13. November kam es in Weißensee zu einem brutalen Angriff auf eine trans Frau. Vier Männer attackierten sie auf dem Nachhauseweg. Das Motiv: Transfeindlichkeit. Eine vorbeilaufende Person beobachtete die Tat sogar noch, zeigte aber keinerlei Zivilcourage, sondern lief einfach weiter. Die Täter konnten dadurch ungehindert entkommen. Auf diesen feigen Angriff folgte für die Frau ein einwöchiger Krankenhausaufenthalt. Sie trug schwere körperliche Verletzungen davon, z.B. Prellungen, sowie ein Schädelhirntrauma. Die Angreifer nahmen diese Verletzungen, wie auch andere schwerere Folgen für die Angegriffene, wissentlich in Kauf.

Diese Form der Gewalt ist keine neue. So traurig es ist: Wir sind nicht überrascht, dafür aber umso wütender.

Denn im Großbezirk Pankow versuchen sich rechte, faschistische Akteur:innen gerade wieder vermehrt auszubreiten und mit Gewalt gegen Menschen, die sie als politische Gegner:innen einstufen oder die aus anderen Gründen nicht in ihr faschistisches Weltbild passen, vorzugehen. Eine Gruppe, die in letzter Zeit besonders auffällig geworden ist, ist die sogenannte NRJ (Nationalrevolutionäre Jugend), die Jugendorganisation der faschistischen Partei „Der Dritte Weg“. Die Gruppe rund um den in der Thulestraße wohnenden Erik Storch verbreitet faschistische Propaganda und bedroht Menschen, die sie als politische Gegner:innen einstuft. Es gab bereits mehrere Übergriffe. Die Angriffe der Gruppe häufen sich in letzter Zeit. Sie versuchen in verschiedenen Teilen Berlins Präsenz zu zeigen und propagieren ihr nationalsozialistisches Weltbild, in dem trans Menschen und andere Queers* keinen Platz haben.

Klare Kante gegen Transfeindlichkeit!

Danke an alle die am Samstag mit uns in #Weissensee auf der Straße waren.

Mit der Demo wurde ein transfeindlicher Übergriff thematisiert der sich Ende 2023 ereignet hatte. Mit der Demo sollte die betroffene Person gestärkt und auf den Anstieg transfeindlicher Gewalt aufmerksam gemacht werden. Dieser Angriff stand somit stellvertretend für viele andere Attacken. So wurde bsp. vor wenigen Tagen ein bekanntes DJ-Paar in #Neukölln auf brutalste Weise angegriffen.

Die Demo richtete sich auch gegen den Medienakteur #LeonardJäger („#KetzerDerNeuzeit„), der regelmäßig Kontent produziert der Trans-Menschen, gendern, Intergeschechtlichkeit verächtlich macht. Im Komponistenviertel, wo er oft anzutreffen ist wurde darum über ihn informiert.

Zudem gab es während der Demo u.a. Redebeiträge zu den Angriffsversuchen auf den Berliner #CSD durch die neonazistische „#DritteWeg„-Jugend #NRJ und vom @buendnis.selbstbestimmung zum neuen #Selbstbestimmungsgesetzt, dass am Freitag verabschiedet wurde. Unterstützt wurde die Demo zudem von @Tannu161_ mit kämpferischen Songs aus seinem Repertoire.

Während der Demo war ein Videoteam anwesend, dass mutmaßlich Leonard Jäger zugeordnet werden kann.
Eingesetzt waren eine „Reporterin“, der Videograph #PaulHerbertJonack (#jonackfilm.de, #LellekFilm) und der selbe Security mit Gesichtstattoo, welcher Leonard Jäger schon auf der #8März-Gewerkschaftsdemo begleitete. Als Inszenierung hatten sie sich die Storry: „Transperson darf nicht auf Demo gegen #Transfeindlichkeit“ zurechtgelegt. Dafür hatten sie eine Transperson aufgetan die sich für diese Posse anscheinend bereit erklärt hatte. Auch die rechten „Journalisent“ #StephanBöhlke (ehm. #ProDeutschland#NPD#Querdenken) und Billy Six war rund um die Demo unterwegs. Durch guten Umfeldschutz und Nichteinlassung auf Diskussionen wurden Störer ablaufen gelassen. Die eigenen Inhalte standen im Vordergrund und konnten vermittelt werden.

Rund 500 Menschen namen teil. Eine erfolgreiche Aktio wie wir finden.

Unser Dank gilt allen die Demo unterstützt haben und der linken Presse (@kinkalitzken_photo & PM Cheung) für die Fotodokumentation.

08.03.2024, Heraus zum feministischen Kampftag!

29.03.2024, krimineller Filmabend, Zwille

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Busted wegen Blasphemie!
Wir erhalten Tradition aufrecht und veranstalten wieder unseren kriminellen Karfreitags-Filmabend. Dieses Jahr wollen wir gemeinsam Ghostbusters gucken. Kommt ab 20 Uhr in die Zwille und gruselt euch mit uns (vor christlichem „Sittenverständnis“). Filmstart 22 Uhr.

25.07.2024, Die Bundesregierung zeigt sich erneut von ihrer menscheinfeindlichsten Seite. 

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Die Bundesregierung zeigt sich erneut von ihrer menscheinfeindlichsten Seite. Dieses Mal ist geplant, das Bundesaufnahmeprogramm zu Afghanistan (BAP) auf 13% der vorherigen Förderung zu kürzen – de facto ein Ende des Programmes.

Zum Hintergrund

Was ist das BAP?
Das Bundesaufnahmeprogramm wurde im Oktober 2022 für Afghan*innen geschaffen, die in besonderen Gefährdungssituationen stecken (z.B. Menschenrechtsaktivist*innen, LSBTIQ* Menschen). Monatlich sollten bis zu 1000 gefährdete Personen eine Aufnahmezusage erhalten.
Allerdings:
Bis Mitte Juli 2024 sind erst 533 Personen über das BAP in Deutschland angekommen.

Warum wurde es geschaffen?
In Afghanistan werden LSBTIQ* Personen brutal politisch verfolgt. Auch große Teile der Bevölkerung und die Familien queere Menschen perpetuieren die staatliche Gewalt und bieten oft wenig Unterstützung, weshalb es nur einen erschwerten Zugang zu Aufnahmeprogrammen in sichereren Staaten gibt. Dazu muss natürlich erwähnt werden, dass queere geflüchtete Menschen aus Afghanistan in „sicheren“ Ländern wie Deutschland weiterhin Rassismus und Queerfeindlichkeit ausgesetzt sind.

Was passiert gerade?
Der Kabinettsentwurf der Bundesregierung legt eine Kürzung des Etats des Bundesinnenministerium für das BAP von 13% vor. Zwar wird der Haushalt des BMIs um 400 Millionen Euro erhöht, gleichzeitig werden jedoch Mittel für humanitäre Aufnahmeprogramme gestrichen. Dabei werden explizit im Koalitionsvertrag festgelegte Zusagen untergraben. Diese Streichungen führen dazu, dass das Programm, so wie es derzeit läuft, nicht ordnungsgemäß zu Ende geführt werden kann und Aufnahmezusagen zurückgenommen werden müssen.

Was jetzt?
In Islamabad harren zur Zeit ca. 3700 Menschen, die sich im Aufnahmeprogeamm befinden. Weitere 15.000 wurden vom BAP auserwählt und kontaktiert. Eine Streichung des Programmes bedeutet für sie potenziell und wahrscheinlich Gewalt, Folter und Tod.

Die Bundesregierung darf das Programm nicht kürzen und muss die Weiterfinanzierung garantieren. Das von der Regierung gesetzte Ziel von 1000 Registrierungen pro Monat muss durchgeführt und beschleunigt werden!

Feministische Open Air Kino Reihe

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💜Feministische Open Air Kino Reihe💜

Kommt zu unserer Open Air Kino Reihe im August und September! Wir gucken Filme und Dokumentationen, die sich mit internationalen feministischen Bewegungen auseinandersetzen.

Wann? Sonntags ab 21:00 Uhr
Wo? Zwille Innenhof, Fasanenstraße 1A
Nähe Bahnhof Zoologischer Garten, TU Berlin (U2, S3, S5, S7, S9, U9)

Mit Wohnzimmer Atmosphäre, Snacks und kalten Getränken.
Bring a friend oder komm alleine. Jede*r ist willkommen.

Barriereinfos: Der Ort ist barrierearm und mit einem Rollstuhl befahrbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich barrierefreie Toiletten. Ein Awareness Team wird vor Ort sein

14.09.2024, Erster CSD in Wismar – Unterstützt unsere Genoss*innen!

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In Wismar wird dieses Jahr am 14.9. zum ersten mal(!) der Christopher Street Day gefeiert. Das ist ein großer Gewinn für die queere Community vor Ort. Doch wie wir alle wissen ist der CSD ein beliebtes Angriffsziel der Neonazis, daher brauchen gerade kleinere CSDs unsere Solidarität um gemeinsam, sicher und stark auf die Straße gehen zu können! Also fahrt am 14.9. nach Wismar und unterstützt unsere Genoss*innen!

26.09.20264, Hands off Palestine and Lebanon

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Hands off Palestine and Lebanon

Seit Donnerstag Nacht bombardiert die israelische Armee den Libanon, bisher wurden mehr als 550 Menschen ermordet, über 1800 sind verletzt und zehntausende sind auf der Flucht.
Israels Armeechef Halevi kündigt an, dass die aktuell laufenden Luftangriffe den Weg für eine Bodenoffensive ebnen.

Ein vorzeitiger Höhepunkt der Gewalt wurde erreicht, als letzen Dienstag hunderte Pager, einen Tag später Funkgeräte, der Hisbollah Miliz in verschiedenen Teilen des Libanons in die Luft gingen, da sie vom israelischen Geheimdienst (Mossad) manipuliert und mit Sprengstoff versehen wurden.
Diese Art von Attacke ist rechtswidrig, sie verstößt gegen das Völkerrecht. Denn die Geräte gingen überall dort in die Luft, wo sich die Träger befanden: In Supermärkten, in Wohnungen, in Bussen, in Krankenhäusern und mitten auf der Straße.
Mindestens 32 Menschen wurden an diesen beiden Tagen getötet, rund 3.500 Menschen wurden verletzt.
Dass deutsche Medien von „gezielten, raffinierten Angriffen“ schreiben und den Terror, dem die libanesische Bevölkerung ausgesetzt ist, legitimieren, ist falsch und abartig.
Das westliche Narrativ vom „war on terror“ zieht sich durch – dabei wissen wir, dass dies auch in Irak und Afghanistan gelogen war.

Das Vorgehen der israelischen Armee im Libanon ist brutal und grausam, so berichtet Amnesty International, dass es Beweise für den rechtswidrigen Einsatz von weißem Phosphor der IDF bei vorigen Angriffen auf Wohngebiete der libanesischen Stadt Dhayra gibt.
Weißer Phosphor verursacht neben Atemwegsschäden auch schwerste Verbrennungen, oft bis auf die Knochen.

Israels Bildungsminister Kisch sagte am 04. Juli zu Angriffen auf den Libanon: „Es gibt keinen Unterschied zwischen Hisbollah und Libanon. So wie es vorangeht, werden wir den Libanon vernichten (…) Libanon wird aufhören zu existieren.“

Wir klagen den deutschen Staat für sein Schweigen, seine Waffenlieferungen, seine Mittäterschaft an.

Solidarität mit der libanesischen Bevölkerung!
Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung!
Solidarität mit den Streikenden gegen Waffenlieferung an den rechtsnationalistischen israelischen Staat, der das Völkerrecht mit Füßen zertritt!

Kein Herz für Antideutsche.

15.-18.10.2024, Auf ins neue Semester mit Make Love a Threat, Zwille

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Auf geht’s ins neue Semester! Auch dieses Mal sind wir als Make Love A Threat Netzwerk mit dabei und öffnen die Zwille (Reuleaux-Haus, Fasanenstraße 1A) im Rahmen unserer Autonomen Herbstwoche. Ihr sucht einen netten Ort zum Coworking und chillen aber wollt gleichzeitig politische Initiativen in Charlottenburg kennen lernen? Dann kommt ab Dienstag immer zwischen 12 und 18 Uhr vorbei und bringt eure Freund*innen mit. Wie immer gibt es jeden Tag einen Kleidertausch, Kaffee, kalte Getränke und tolle Gruppen!

Dienstag (15.10.) – Siebdrucken, KüfA essen (ab 15 Uhr wird gekocht) und offenes Plenum mit SHiNe @shine.chawi

Mittwoch (16.10.) – Gruppenvorstellung, Diskussionspanel und Transpi malen mit Not in Our Name TU @notinourname_tu

Donnerstag (17.10.) – Büchertausch, Transpi malen und Antifaschismus mit der F_AJOC

Freitag (18.10.) – Brunch und Halloween Plätzchen backen mit dem ganzen MLAT Netzwerk

Sonntag (20.10.) – Winterkino

Also kommt vorbei und habt eine gute Zeit. Wir freuen uns auf Euch!

27.10.2024, Grafik Gestaltung für eine linke Praxis – Workshop

09.11.2024, Gedenkspaziergang durch Charlottenburg

24.11.2024, Occupied – Filmabend

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