Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen – 25.11.2025

Der 25.11. ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen!

Der Tag geht auf drei dominikanischen Schwestern und Aktivistinnen zurück. Patria, Minerva und María Teresa Mirabal, die sich mutig gegen die Trujillo-Diktatur stellten – wurden heute vor 65 Jahren ermordet.

Feministinnen aus Abya Yala (dekoloniale Selbstbezeichnung lateinamerikanischer Regionen) machten diesen Tag zu einem Tag des Gedenkens und Aufbegehrens. Erst ihr Druck zwang die UN dazu, den 25. November offiziell anzuerkennen.

Die Gewalt gegen uns ist kein isoliertes Problem:

Ihr Ursprung ist ein historisch gewachsenes Ordnungssystem, das auf Patriarchat, Kolonialismus und Klassensystemen aufbaut und nur durch Unterdrückung am Leben gehalten werden kann.

Diese Unterdrückung ist allgegenwärtig: weibliche, queere, insbesonders rassifizierte Körper werden ökonomisch ausgebeutet, politisch kontrolliert und gesellschaftlich unsichtbar gemacht.

Ob Feminizide, sexualisierte Gewalt (als Kriegswaffe), Einschränkung von Reproduktionsrechten, staatliche Gewalt an Grenzen und in Lagern, das Verschwindenlassen indigener Frauen, die Ausbeutung migrantischer Arbeiterinnen, die Entrechtung queerer Körper; die Aneigenung von Land von Leben
– all diese Formen der Gewalt sind Ausdruck derselben Ordnung!

Die Gewalt hält uns in Abhängigkeit, sie macht uns klein und trennt uns voneinander – und stabilisiert damit die Verhältnisse, die die Gewalt produziert.

Doch wir sind nicht isoliert, unsere Kämpfe sind miteinander verwoben!

Von Deutschland über Abya Yala, Kurdistan, Sudan, Palästina, Indien bis Turtle Island.

Überall widerstehen FLINTA*, organisieren sie sich, und durchbrechen die Stille, die dieses System braucht, um weiter zu existieren.

Gemeinsam kämpfen wir für eine feministische, internationale Solidarität.

Gegen die Gewalt, für das Leben!

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