Jahresrückblick 2022

29.01.2022, Flohmarkt für Anti-Repressionskosten

19.02.2022, Kundgebung zum internationalen Tag gegen Rassismus

10.05.2022, Lesen gegen das Vergessen

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Kommt am Tag der Bücherverbrennung (10.05.1933) mit uns zur Kundgebung in die Pestalozzistraße!
Wir lesen gemeinsam Texte, die im Dritten Reich verboten und verbrannt wurden, und es wird spannende Redebeiträge geben.
#erinnerungskultur#lesengegendasvergessen
#synagoge#bookstagram#bücherverbrennung#berlincharlottenburg#fajocberlin#gedenken#antifascista#161#feminism

15.07.2022, Kein JuKo ohne uns!

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In Solidarität mit den Betroffenen, die genaue Geschichte gibts bei @berlinerjugendrat

29.08.2021, Gedenkkundgebung an Günter Schwannecke

21.09.2022, Antifa Tresen Abend

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Hey ihr Lieben,
Es ist wieder mal soweit: in der Zwille gibt es am 23.9 neben Mukke und Jetränken auch Infos zur Waldbesetzung im Heibo. Kommt zum Reulaux-Haus in der Fasanenstrasse 1a und bringt alle mit!
Danke an die Illustration von @pepas.pecas

28.10.2022, Halloween Party

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Freitag, 28. Oktober 2022, 20:00
Reaulaux-Haus, Fasanenstr.1a

Ein Gespenst geht um in Charlottenburg –  das Gespenst des Feminismus. Alle Mächte des alten Charlottenburg haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, die CDU, und Franziska Giffey, Jordan B. Peterson und Attila Hildmann, Querdenker und deutsche Polizisten.
Wir laden euch herzlich ein, verkleidet oder nicht zu unserem Oktoberfest der schaurigen Art zu kommen. Es gibt Live Mukke von Indie zu Techno. Neben einem Gruselkabinett, gibt es auch schleimige Shots und blutige Finger, natürlich alles vegan ;). Die Einnahmen der Party sind zur Unterstützung der antifaschistischen Arbeit in Charlottenburg-Wilmersdorf gedacht, damit wir auch im kommenden Jahr der AfD und Konsorten die Hölle heiß machen können.
Kommt zahlreich, wir freuen uns auf euch.
PS: Um 19:00Uhr gibt es ein interaktives RockyHorrorPicture Filmscreening für sowohl  eingefleischte Fans wie auch Blutige Rocky Horror Virgins!

Solidarische Grüße

Layout von @elliot_the_little_faggy 💀

24.01.2022, Boykottiert die Emma!

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CW/ TW: Transfeindlichkeit: Wie wir schon seit langem betonen, die Denkart „Alice Schwarzer“ und damit auch ihr Medium der „Emma“, sind kein Feminismus, sondern menschenverachtender Müll. Seit Jahren wollen sie Muslima, Sexarbeiter*innen und Transgeschlechtlichen Menschen ihre Selbstimmung absprechen. Das ist das Gegenteil von Emanzipation  und Befreiung. Seit längerer Zeit führt die Zeitung „Emma“ eine Hasskampagne gegen eine Bundestagsabgeordnete Tessa Ganserer mit der Begründung, dass sie ihr das Frau sein absprechen. Das ist einfach das allerletzte. Niemand ausser ihr selbst  kann sagen welchem Geschlecht sie zugehörig ist. WIR SOLIDARISIEREN UNS MIT TESSA! WIR SOLIDARISIEREN UNS MIT ALLEN ANDEREN BETROFFENEN DIE DIESE HETZE AUSHALTEN MÜSSEN. Boykottiert die Emma. #boykottiertdieemma

01.-03.04.2022, Skillsharing-Wochenende gegen den Tag der Bundeswehr

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Im Juni 2022 will die Bundeswehr in Berlin den „Tag der Bundeswehr“ feiern. Darauf möchten wir uns vom 1. bis 3. April bei einem bunten Skillsharing-Wochenende zu kreativem Protest vorbereiten. Vermiesen wir den Militärs die Stimmung!

25.04.2022, Podiumsdiskussion zu Mieter*innenkämpfen: Reclaim the City

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Montag, 25.04.2022 ab 18:15Uhr Einlass, 18:45Uhr Beginn- Podiumsdiskussionen zu Mieter*innen Kämpfen: Reclaim the City

Mit verschiedenen interessanten Diskussionspartner*innen aus dem Berliner Mieter*innenkampf, laden wir euch ein über nachhaltige Strategien für eine Stadt für alle zu diskutieren.

Ort: Zwille, das ist gegenüber von der Fasanenstrasse 88 im Realaux-Haus, 10623 Berlin
Erreichbar über S+U-BHF Zoologischer Garten.

12.08.2022, Filmabend: Migrantische Selbstverteidigung gegen rassistische Übergriffe Anfang der 1990er

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Filmabend: Migrantische Selbstverteidigung gegen rassistische Übergriffe Anfang der 1990er

🗓️12.08..2022
🕚19 Uhr open doors | 19:30 Uhr Filmbeginn
📍@Zwille_TUB, Fasanenstr. 1

Filme:
„Aufenthalt im Widerstand“
Frankreich, 1991, 30 min / Mogniss H. Abdallah, Ken Fero / autofocus:videowerkstatt

„Kämpfen lernst du auf der Straße“
Deutschland, 1991, 20 min / Eva Löhr / Medienwerkstatt Eyeland

Org: Antifa Westberlin, @f_ajoc_berlin

Der Film „Aufenthalt im Widerstand“ schildert den Fall von Ayhan Öztürk, der in einer Notwehrsituation einen deutschen Jugendlichen erstach sowie die rassistischen Morde an Mete Ekşi (1991, Charlottenburg), Ufuk Şahin (1989, Reinickendorf) und Amadeu Antonio (1990, Eberswalde).
„Aufenthalt im Widerstand“ schildert zudem migrantische Gegenwehr anhand von Interviews mit Jugendlichen, die sich zu Beginn der 1990er Jahre in Westberlin gegen den stärker werdenden Naziterror zur Wehr setzten.

Die 20 minütige Dokumentation „Kämpfen lernst du auf der Straße“ knüpft daran an. In zahlreichen Interviews kommen Mitglieder der damals relevanten migrantischen Berliner Jugendgangs zu Wort. Sie berichten von Rassismuserfahrungen, Angst vor den Folgen der Wiedervereinigung und den Zusammenschluss der Jugendgangs gegen rechts.
Die Forderung nach einer Wiedervereinigung Deutschlands war eine zentrale Forderung der extremen Rechten, die vor 1989 das Ende der DDR herbeisehnten und von einem neuen Großdeutschland träumten. Als dies Realität wurde, taumelte Deutschland in einen nationalistischen Rausch, der sich in einer hohen Zahl von rechten Angriffen und Anschlägen auf Nicht-Deutsche ausdrückte. Mit unserem Filmabend am 12. August wollen wir die Sichtweisen der Menschen beleuchten, die für die Vereinigung von Ost und West aus dem deutschen Kollektiv mit Gewalt ausgeschlossen werden sollten: Ehemalige Gastarbeiter*innen und deren Kinder.
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👉 Die Veranstaltung ist Teil der @DeutschlandIstBrandstifter-Mobilisierung zur Rostock-Lichtenhagen-Gedenkdemo (@buendnislh92).
👉 Zuganreise von Berlin nach Rostock:
27. August | Bhf Südkreuz | 8 Uhr (Gleis 6)
#lichtenhagen92#lichtenhagen

03.09.2022, Wir trauern um Malte C.

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TW Queerfeindlichkeit, Gewalt, Tod
Queere Menschen sind in Deutschland im 21. Jahrhundert nicht sicher. Ob es strukturelle Diskriminierung ist, Herabwürdigung durch Ämter, gesellschaftliche Abwertung der eigenen Identität oder sexuellen Vorlieben, oder ob queere Menschen verbal und körperlich angegriffen werden – Stonewall was a riot und ist es noch immer.
Heute morgen erlag Malte C. seinen schweren Verletzungen, die ihm aus trans- und queerfeindlichen Motiven während des CSD in Münster von einem Außenstehenden angetan wurden, nachdem er anderen queeren Personen zu Hilfe eilte. Mehr Infos unter queer.de.

Wir trauern um Malte C. und solidarisieren uns mit allen LGBTQ+, die direkt oder indirekt jegliche Art von Gewalt erleben oder davon bedroht sind.
Gleichzeitig sind wir wütend. Wieso werden Ängste von uns nicht ernst genommen? Welche Hetze sorgt denn dafür, dass solche Taten geschehen?
Es war keine Ausnahme. Es war kein Einzelfall. Es war das Produkt der Queerfeindlichkeit, die sich durch unsere Gesellschaft zieht und von reaktionären Lagern befeuert wird.
#protecttranskids
#queerness#queerdurchberlin#maltec#solidaritywithtranspeople#loveislove

14.10.2022, Vortrag zur Afd in Berlin

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AfD in Berlin – Der rechte Rand übernimmt. Was macht die Berliner AfD? Inzwischen leider wieder ziemlich viel. Jahrelang war der Berliner Parteiverband zerstritten. Inzwischen bestimmen aber die rechten Hardliner nahezu ausnahmslos die Politik. Außerdem gibt es verstärkt Veranstaltungen, Netzwerktreffen und Versuche zur Basisarbeit. Mit unserer Veranstaltung wollen wir die aktuellen Themen, Akteur*innen und Orte der Berliner AfD beleuchten. Was hat sich in den letzten Jahren getan und warum gibt es so wenige antifaschistische Interventionen gegen die wieder erstarkende Partei. Lasst uns gemeinsam diskutieren, wie wir als antifaschistische Bewegung wieder in die Offensive kommen können.

Ort : Zwille, Reaulaux-Haus,
Fasanenstr. 1a,10626 Berlin, Datum: 14.10.2022
offen ab 19Uhr // Vortrag um 21Uhr
Infos: @f_ajocberlin

19.02.2022, Mahnwache in Gedenken an die Opfer des rassistischen Terrors in Hanau

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Say their names!
Am 19. Februar ist der rassistische Anschlag in Hanau zwei Jahre her.
Wir fordern eine angemessene Erinnerung, soziale Gerechtigkeit, lückenlose Aufklärung und politische Konsequenzen.
Die Namen der Opfer unvergessen machen. Ihre Namen sollen erinnern und mahnen, den rassistischen Normalzustand im Alltag, in den Behörden, den Sicherheitsapparaten und überall zu beenden. Der rassistische Anschlag war auch ein Ergebnis der rechten Hetze von Politiker*innen, Parteien und Medien. Behörden und Sicherheitsapparate haben ihn durch ihre strukturelle Inkompetenz und Ignoranz weder verhindert noch aufgeklärt. Das ist das Zusammenspiel, das in den Handlungen Einzelner ihre mörderische Zuspitzung und Folge findet und damit sind rechte Terrorakte niemals Einzeltaten.
Schluss damit! Damit wir keine Angst mehr haben müssen, muss es politische Konsequenzen geben. Rassismus, egal in welcher Form, darf nicht mehr geduldet, verharmlost oder ignoriert werden. Wir geben keine Ruhe!
Dafür organisieren wir eine Mahnwache auf dem Adenauer Platz bei dem Gedenkstein für Mete Ekşi, von 13-15Uhr am 19.02.
Wir stehen zusammen und kämpfen gemeinsam.
Gegen die Angst. Für das Leben. Erinnern heißt verändern!

01.04.2022, Vortrag „Intersektionale Perspektiven auf Militarismus“

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Intersektionale Perspektiven auf Militarismus – 19Uhr, 1.4., Schloßtraße 19, 15079 Berlin – Die Sprache des Krieges ist Gewalt. Der Vortrag versucht die Vielschichtigkeit der Gewalt aufzuschlüsseln, die Geschichte des Militarismus in einem patriarchal-kapitalistischen Kontext einordnen und ein Verständnis dafür zu vermitteln, warum jeder emanzipatorische Kampf von Klimagerechtigkeit über Feminismus hin zum Antirassismus ein antimilitaristischer Kampf ist.

20.06.2022, Soliparty for trans medical help

29.08.2022, Neukölln Komplex auflösen! Kundgebung zum Prozessbeginn

31.08.2022, Rallye zu Strukturen der Neuen Rechten

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Liebe Freund*innen des Widerstands,

Diese Woche steht unter dem Stern des Antifaschismus, am Montag begann der Gerichtsprozess gegen die NeoNazi-Verbrecher des Neukölln Komplex, am gleichen Tag war das Gedenken an den vor 30Jahren von Faschisten ermordeten Günther Schwannecke.
Deswegen wollen wir euch inhaltlich stärken und in einer Ralley über das TU-Gelände über Neurechte Strukturen aufklären.
Die Ralley veranstalten wir von 12-16Uhr am Mittwoch, dem 31.08. Der Startpunkt ist die Fasanenstraße 1A.
Danach gibt es um 19Uhr einen Filmabend mit Dragshow.
Wir freuen uns euch dort zu sehen.

9.11.2022, 84. Jahrestag der Novemberpogrome – Gedenkspaziergang durch Charlottenburg

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84 Jahre ist es inzwischen her, dass in Deutschland und Österreich eine blutige Hetzjagd gegen Jüdinnen:Juden stattfand. Die Reichspogromnacht vom neunten zum zehnten November 1938 markierte den Übergang zu einer systematischen Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen:Juden, Homosexuellen, Menschen mit Behinderung und Andersdenkenden.
In dieser Nacht wurde Menschenverachtung legitimiert und Hass zum Status Quo. Die Nacht gilt als Symbolbild für die Jahre der unterdrückerischen Verbrechen der Nazis.
Doch auch nach 84 Jahren sehen wir uns ständig daran erinnert, wie schnell die politische Stimmung wieder kippen kann, egal ob hier in Deutschland oder weltweit, und vor allem wie schnell sich rassistisches, antisemitisches und sexistisches Gedankengut in der Mitte der Gesellschaft verbreiten kann.
Die Gedanken der Verschwörungsideolog:innen, die seit mittlerweile 2 Jahren durch Berlin und vor allem Charlottenburg-Wilmersdorf laufen, sind zutiefst geprägt von einem Menschenhass und einer Gewalt, die immer wieder aufs Neue in verheerendem Umfang ausbricht. Fast unbemerkt treffen sich in unscheinbaren Restaurants und Kneipen die neuen Faschist:innen, Rassist:innen und Antisemit:innen und bringen ihre geistige Brandstiftung auf den Weg.
Jüdische Friedhöfe und KZ-Gedenkstätten werden geschändet und auch die, die heute unsere Interessen in der Politik vertreten sollten, lassen die Mahnmäler der Vergangenheit langsam verschwinden.
Jüdische Menschen müssen sich alltäglich der Gefahr von Angriffen auf sie selbst, ihre Kultur und ihr Leben stellen.
Wir dürfen das, was vor 84 Jahren passiert ist, nicht wieder geschehen lassen. Wir dürfen nicht weiter zuschauen, wenn das Leben unserer jüdischen Mitbürger:innen angegriffen wird, ob auf der Straße, in der Politik oder im Netz. Wir müssen aufstehen und Haltung zeigen, gegen Hass und Hetze. Und wir müssen den Opfern gedenken, die Antisemitismus und Rassismus in Deutschland gefordert haben.
Erinnern heißt handeln! (Esther Bejarano)
Deswegen laden wir euch ein zu einem Spaziergang durch Charlottenburg, vorbei an den Orten, die in dieser Nacht des Terrors 1938 zerstört wurden.

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