In Erinnerung an Jim Reeves

Gestern, am 01. Februar 2026 jährte sich der Todestag von Jim Reeves zum 10. Mal.

Auf unbeschreiblich grausame Art und Weise wurde in der Nacht auf den 1. Februar 2016 dem bisexuellen Sänger Jim Reeves das Leben genommen. Das Landgericht Berlin spricht von Totschlag und nicht von Mord. Die zwei Täter haben ihn, laut Gericht, „in einer degradierenden, homophobe Gefühle ausdrückenden Art“ gepfählt. Jim Reeves war Sohn eines kenianischen Philosophen und einer Krankenschwester aus Tansania und wuchs im Stadtbezirk Köln-Kalk auf. 1984 wurde er als Model entdeckt und war Teil mehrerer bekannter Werbekampagnen. Später begann ereine Ausbildung als Musicaldarsteller und wurde bekannt als Sänger in der Band „Squeezer“ mit der er über fünf Millionen Tonträger verkaufte. Die beiden Täter, die ihn geschändet haben, bekamen für diese homophobe und rassistische Tat 13 und 14 Jahre Haft. Mit nichts ist eine solche menschenverachtende Tat zu rechtfertigen; daher ist es wichtig, die Tat sichtbar zu machen und das Hotel „Happy Go Lucky“ aufzufordern ein sichtbares, permanentes Gedenken zu installieren, um an die Tat zu erinnern. Niemand ist vergessen.

(Text aus Broschüre „Hinter Braunen Fassaden“)

Artikel von „Berlin Rechtsaußen“: https://rechtsaussen.berlin/2023/07/jim-reeves-stirbt-durch-brutale-queerfeindliche-gewalt/

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