Unser nächster Filmabend steht an, und wir laden euch alle ein, gemeinsam **„The Voice of Hind Rajab“** von Kaouther Ben Hania zu schauen – im Zwille auf dem TU-Berlin-Campus, am Mittwoch, den 18. März. Die Türen öffnen um 18 Uhr.
Wir werden vorher Essen vorbereiten und anbieten, damit wir gemeinsam bei Sonnenuntergang das Fasten brechen können, bevor wir gegen 19 Uhr mit der Vorführung beginnen.
Der Film erzählt die realen Ereignisse rund um den Tod von Hind Rajab, einem fünfjährigen palästinensischen Mädchen, das am 29. Januar 2024 in Gaza durch das israelische Militär getötet wurde. Ihre Hilferufe, die während eines Live-Anrufs bei den Notdiensten aufgezeichnet wurden, gingen um die Welt. Der Film wird aus der Perspektive der Mitglieder der Palestine Red Crescent Society in Ramallah erzählt, die den Notruf entgegennahmen und stundenlang mit Hind in der Leitung blieben, während sie versuchten, ihre Rettung zu organisieren. „The Voice of Hind Rajab“ ist eine erschütternde Darstellung der Gewalt der israelischen Armee und der Systeme, die geschaffen wurden, um Palästinenser*innen daran zu hindern, einander zu helfen. Dies ist nur eine Geschichte unter den Zehntausenden von Kindern und Zivilist*innen, die seit der Eskalation des Genozids in Gaza getötet wurden.
Obwohl die Ereignisse für den Film nachgestellt wurden, ist Hind Rajabs Stimme echt und stammt aus den Telefonaufzeichnungen des Roten Halbmonds. Ben Hania verwendet außerdem Aufnahmen der realen Mitarbeiter*innen, wodurch die Grenze zwischen Dramatisierung und Realität verschwimmt und uns daran erinnert wird, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt – eine Geschichte, die sich im Kontext eines andauernden Genozids am palästinensischen Volk weiterhin ereignet.
Die Stimmen von Hind Rajab und ihrer Cousine Layan Hamadeh bleiben bei uns und stehen als dringender Appell für Gerechtigkeit, für ein Ende des Genozids und für ein freies Palästina, in dem Kinder Kinder sein dürfen.
Nach der Vorführung wird es eine Diskussion über die Dimensionen der Gewalt der israelischen Besatzung geben, über Kunst als Mittel sowohl der Erinnerung als auch des politischen Handelns – sowie über alles andere, was der Film in euch auslöst. Wir freuen uns darauf, diese Erfahrung mit euch zu teilen!

