13.02.2026, eine Kriminalisierung des Gedenkens an den HolocaustRemebering means Fighting! Kundgebung, Ungarische Botschaft

Aufruf vom VVN-BdA-Berlin

Keine Kriminalisierung des Gedenkens an den Holocaust
Remebering means Fighting!

Protestkundgebung | Berlin
Freitag | 13. Februar 2026 |17.00
Ungarische Botschaft

Die von VVN-BdA und KZ-Verband Wien geplante gemeinsame Bus-Anreise zur Gedenkfeier der
MEASZ / FIR am Samstag, 14. Februar 2026, muss leider abgesagt werden.
Die ungarischen Behörden haben, unter Bruch sämtlicher rechtsstaatlicher Regeln, die Gedenkfeier der MEASZ untersagt. Sie berufen sich dabei auf eine neue Verordnung der Regierung Orban, nach welcher alles, was nur im entferntesten mit Antifaschismus zu tun hat, zu verbieten sei.
Geplant und angemeldet war eine Gedenkfeier beim Shoah-Denkmal in Budapest (Schuhe am Donauufer, Cipők a Duna-parton), das an die Ermordung von Budapester Juden und Jüdinnen durch Pfeilkreuzler 1944/1945 erinnert. Gesprochen hätte dabei auch die Zeitzeugin und Überlebende Katalin Sommer. Dem Opferverband MEASZ und einer Zeitzeugin eine Veranstaltung mit dem Hinweis auf Antifaschismus
zu verbieten ist ein Skandal.
Unsere Freund*innen in Ungarn gehen gegen diese Einschränkung der Meinungsfreiheit gerichtlich vor.

Unser Schwestern-Verband MEASZ lädt nun für Freitag, 13. Februar, 15.00 zu einer Gedenkfeier beim Märtyrerdenkmal, Budapest, Vizafogó.
Um gegen die ungeheuerliche Vorgangsweise der Ungarischen Behörden und Regierung zu protestieren sind folgende Protestkundgebungen bei Botschaften geplant:

– Für Freitag, 13. Februar plant der VVN-BdA in Berlin um 17.00 eine Kundgebung vor der ungarischen Botschaft in Berlin.

– Für Samstag, 14. Februar 13.00 plant der KZ-Verband Wien eine Protestkundgebung vor der Ungarischen Botschaft

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